Metal.de

Fright Night "The Play Of Pain"

6/10

Neben Folk-Metal-Bands kommen mittlerweile auch immer mehr Gothic-Truppen aus den osteuropaischen Landern aus ihren Verstecken. So auch FRIGHT NIGHT aus Moskau, bei denen man spatestens mit Einsatz des Gesangs bei "His Death" merkt, woher die Band stammt.

Und genau da beginnt auch schon das Manko der Platte: Der Gesang. Einerseits gibt es diesen wunderschonen, facettenreichen und melancholischen Gesang von Sangerin Marianna Lukianova, auf der anderen Seite den dusteren Gegenpart von Alexey Ovsiyenko, der so klingt, als ob ein der Gute noch nie ein Wort englisch gesprochen hatte. Bzw. klingt es eigentlich so, als ob es russisch ware, allerdings wird hier englisch gesungen. Zudem kann der Mann auch gar nicht singen.

Allerdings macht es die Band durch den genannten Gesang von Marianna wieder wett, au?erdem uben die Instrumentalisten einen wirklich super Job auf "The Play Of Pain" aus. Irgendwo hangt die Mucke zwischen THE SISTERS OF MERCY, TIAMAT, TO DIE FOR (mit denen die Jungs uns Madels auch schon einmal gespielt haben) und LACRIMOSA. Die schwermutigen Nummern spiegeln wider, wie man sich einen tristen Winter in Russland vorstellt, der einfach nicht enden will.

Stucke wie "The Letter Of The End", "The Blood" (mit sehr coolen Keyboards), "The Summon" oder das fast schon epische "Christopher Lee" konnen sich schon horen lassen, sind aber noch ausbaufahig. Das Cover von URIAH HEEP’s "Rainbow Demon" wurde sehr interessant und ebenfalls horenswert umgesetzt.

Mit dem Ausstieg von Sanger Alexey Ovsiyenko hat sich das gro?te Problem der Band erst mal erledigt. Sollten die Jungs und die zwei netten Madels es schaffen, einen guten Sanger in die Band zu holen, steht der Zukunft von FRIGHT NIGHT nichts mehr im Wege.

Ingo

http://www.metal.de/gothic-metal-mittelalter/review/fright-night/43508-the-play-of-pain/

 
 
Яндекс цитирования